Mythen über Katzenernährung
Mythen über die Katzenernährung
Das Thema Ernährung ist immer ein heikles Thema, sowohl bei Katzenbesitzern aber auch bei Hundebesitzern. Hier scheiden sich sozusagen die Geister, wie man so schön sagt. Denn die Meinungen gehen hier weit auseinander.
Wo die einen Trockenfutter absolut verteufeln, da füttern andere ihren Katzen nichts anderes und sind zufrieden.
Für was du dich am Ende entscheidest und mit was du dein Tier fütterst, das obliegt ganz alleine dir. Es gibt für jedes Tier und für jeden Halter das passende und oft eben auch einen Zwischenweg, aber am Ende zählt nur das Eine und das ist, das es deinem Tier dabei gut geht.
Wir haben ein paar der gängigen Mythen zusammengesucht, die es, was das Thema Katzenfutter und Katzenernährung angeht gibt.

Mythos 1: Katzen dürfen kein Schweinefleisch fressen
Dieser Mythos entstand wahrscheinlich durch die Aujeszky'sche Krankheit oder auch Pseudowut genannt, die Schweine bekommen können und mit welcher sich Katzen aber auch Hunde infizieren können. Die Tiere können sich damit infizieren, wenn sie rohes infiziertes Fleisch fressen. Deswegen ist es auch wichtig rohes Schweinfleisch gut durchzuerhitzen vor dem Verzehr. Bei Katzen verläuft eine solche Infektion leider tödlich.
Grundsätzlich ist Schweinfleisch jedoch eine durchaus gute Protein und Aminosäurenquelle und ist auch oft im Einsatz bei Trockenfutter oder Nassfutter.
Es empfiehlt sich dennoch, seiner Katze kein Schweinefleisch aus der eignen Küche zu füttern.
Mythos 2: Trockenfutter ist gut für die Zähne
Mythos 3: Menschliche Nahrung ist gut für Katzen
Hier sollte man sehr vorsichtig sein, einige Nahrungsmittel die wir verzehren sind sogar giftig für unsere Katzen. Aber nicht nur das ist ein Grund vorsichtig zu sein, selbst Dinge die nicht gleich giftig für unsere Katzen sind, sollten wir nicht an unsere Katzen verfüttern, denn unsere Nahrung ist meistens sehr stark gewürzt oder aber enthält Inhaltsstoffe die wiederum schädlich für unsere Katzen sein könnten.
Katzen haben einen ganz andern Anspruch an Nährstoffbedarf und Engergiebedarf an ihre Nahrung, als diese in unserer Nahrung enthalten wäre. Unsere Nahrung ist für Katzen viel zu fetthaltig und hat einen viel zu hohen Kaloriengehalt.
Auch wenn viele Katzenhalter denken, das ein Snack hier und da ja nicht schaden kann, so darf man nicht außer Acht lassen, das je nach Snack schnell schon eine für die Katze zu hohe Menge an Kalorien aufgenommen werden kann, was nicht nur auf Dauer zu Übergewicht führen kann, sondern vor allem auch ein Problem hinsichtlich des normalen Fressverhaltens deiner Katze mit sich bringt, denn wenn deine Katze "satt" von Snacks zwischendurch ist, dann wird sie im Umkehrschluss weniger von ihrem normalen Futter fressen was im schlimmsten Fall zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen bei deiner Katze führen kann.
Mythos 4: Getreide ist schädlich für Katzen
Hier ist eins ganz wichtig, denn ja unsere Katzen sind Fleischfresser, aber man darf nicht außer Acht lassen, das Katzen im freien ihre Beute "komplett" fressen, das heißt sie fressen auch die Mägen ihrer Beute und wenn man sich anschaut was zum Beispiel Mäuse fressen, dann ist das nach Obst eben auch Getreide. Katzen benötigen also durchaus eine gewissen Menge an vegetarischen Bestandteilen in ihrem Futter. Würden Katzen sich ausschließlich von Fleisch ernähren, kann das auf Dauer zu Nierenproblemen führen.
Es ist also nicht ganz richtig, zu sagen Getreide ist schädlich für Katzen, es kommt darauf an wieviel. Natürlich gibt es trotz allem Katzen die auf Getreide, besser gesagt auf das Gluten das in vielen Getreidearten enthalten ist reagieren, aber deswegen gibt es genug Katzenfutter das andere vegetarische Bestandteile als Getreide enthält.
Mythos 5: Bei industrieller Herstellung von Katzenfutter werden wichtige Nährstoffe zerstört
Auch das ist nur ein Mythos, zumindest wenn das Futter hochwertig hergestellt wird. Denn bei einer hochwertigen Herstellung, werden wichtige Nährstoffe dem Futter zugefügt. So wird sichergestellt das auch alles was deine Katze für den Tag benötigt auch im Katzenfutter enthalten ist.
Was übrigens eine Vorgabe ist für ein Alleinfuttermittel in Deutschland, es muss alles wichtige was die Katze benötigt enthalten.
Mythos 5: Trockenfutter führt zu Harnsteinen
Katzen sind zwar häufig von Harnsteinen betroffen, aber Trockenfutter alleine ist nicht der Grund für Harnsteine. Hier spielen mehreren Komponenten einen Grund, zu wenig Flüssigkeit, Übergewicht, ein falscher ph-Wert im Urin all das begünstigt die Bildung von Harnsteinen und Trockenfutter kann dies zwar begünstigen, aber allein nur das Trockenfutter ist nicht der Grund.
Es ist also sehr wichtig das Katzen genug Flüssigkeit zu sich nehmen.
Fazit
Es gibt noch zahlreiche andere Mythen, aber es ist nicht immer gleich das was es auf den ersten Blick zu schienen mag und oftmals ist ein Mythos eben auch einfach nur ein Mythos.
Am Ende sollte man gehörtes" auch immer hinterfragen.