Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe
Auf vielen Futtermitteln findest du den Begriff „ernährungsphysiologische Zusatzstoffe“. Dahinter verbergen sich unter anderem Vitamine, Spurenelemente oder Aminosäuren, die einem Futtermittel gezielt zugesetzt werden dürfen. In diesem Artikel erfährst du, was ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind und warum sie auf der Verpackung angegeben werden.
🕒 Lesedauer: ca. 4 Minuten
📅 Letzte Aktualisierung: 23.07.2026
💡 Kurz erklärt
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind zugelassene Zusatzstoffe, die einem Futtermittel gezielt zugesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren.
Warum ist die Unterscheidung wichtig?
Nicht jeder Zusatzstoff erfüllt dieselbe Aufgabe. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe dienen der Versorgung mit bestimmten Nährstoffen und unterscheiden sich dadurch von technologischen oder sensorischen Zusatzstoffen. Ein Blick auf die Kennzeichnung hilft dir, die Zusammensetzung eines Futtermittels besser zu verstehen.
Was sind ernährungsphysiologische Zusatzstoffe?
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe werden einem Futtermittel gezielt zugesetzt und gehören zu den gesetzlich definierten Zusatzstoffgruppen. Dazu zählen unter anderem Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren. Welche Stoffe verwendet werden dürfen, ist europaweit geregelt und muss auf der Verpackung entsprechend gekennzeichnet werden.
Gesetzlicher Hintergrund
Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe sind in der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 geregelt. Zugelassene Stoffe dürfen nur entsprechend ihrer Zulassung verwendet und müssen in der Futtermittelkennzeichnung angegeben werden.
Woran erkennst du ernährungsphysiologische Zusatzstoffe?
Du findest sie auf der Verpackung im Abschnitt „Zusatzstoffe“. Dort werden sie häufig unter der Überschrift „Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe“ mit ihrer jeweiligen Bezeichnung und gegebenenfalls der zugesetzten Menge aufgeführt.
💊 Vitamine
- Vitamin A
- Vitamin D3
- Vitamin E
🧲 Spurenelemente
- Zink
- Eisen
- Kupfer
- Mangan
🧬 Aminosäuren
- L-Lysin
- DL-Methionin
- L-Tryptophan
Wichtige Merkmale
- gesetzlich geregelte Zusatzstoffgruppe
- gezielte Ergänzung eines Futtermittels
- Kennzeichnung auf der Verpackung
- zugelassene Stoffe
- Bestandteil vieler Futtermittel
MEDIPET-Tipp
Schau dir die Zusatzstoffdeklaration in Ruhe an. Dort erkennst du, welche ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe enthalten sind und in welcher Form sie angegeben werden.
Wusstest du schon?
Nicht alle Nährstoffe in einem Futtermittel müssen automatisch als ernährungsphysiologische Zusatzstoffe zugesetzt worden sein. Viele stammen bereits aus den verwendeten Rohstoffen.
Das Wichtigste in Kürze
- Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe gehören zu den gesetzlich geregelten Zusatzstoffgruppen.
- Typische Beispiele sind Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren.
- Sie werden im Abschnitt „Zusatzstoffe“ aufgeführt.
- Ihre Verwendung ist europaweit geregelt.
- Die Kennzeichnung sorgt für Transparenz.
Häufig gestellte Fragen
Sie sind zugelassene Zusatzstoffe, die einem Futtermittel gezielt zugesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren.
Ja, sofern sie als Zusatzstoff zugesetzt und entsprechend gekennzeichnet werden.
📘 Technologische Zusatzstoffe
📘 Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe
📘 Sensorische Zusatzstoffe
Quellen
- Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung
- Verordnung (EG) Nr. 767/2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln
- Europäische Kommission – Futtermittelrecht